Tirol, Bayern, Schweiz – drei Regionen mit der gleichen Sprache und doch verschiedenen Kulturen. Hier bin ich aufgewachsen. Mal bei den Eltern hier, mal bei anderen Familienmitgliedern dort. Für mein Umfeld hört sich diese Kindheit oft stressig oder wenig wohlbehütet an. Ich sehe das anders. Ich hatte Glück: Niemand zerrte an mir herum. Und so lernte ich sehr früh, dass mein Zuhause, meine Heimat in mir ist – ganz egal, in welchem Land ich mich befand.

Und so machte ich das, was ich am besten konnte: Ich tauchte ein in andere Kulturen. USA – Italien – Niederlande – Frankreich. Einfach die Sachen packen und bei Null anfangen fiel mir immer leicht. Immer mit dabei war meine Begeisterung für Menschen, Kommunikation und Bildung. Und da mein Wissensdurst nie gestillt ist, studierte ich nach meiner handwerklichen Ausbildung, die ja bekanntlich goldenen Boden hat, Neurolinguistik, Erlebnispädagogik und kognitive Neurowissenschaften. Nicht etwa um Titel anzuhäufen – der abschließenden Masterarbeit verweigere ich mich bis heute –, sondern weil ich erfahren möchte. Ich bin Forscherin, will mich in die Aspekte des Menschseins einarbeiten, nicht Master of Something-Very-Specific sein. Das würde mir nicht nur zu langweilig, sondern auch zu ungesund.

yvette gelb

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